PROJEKTE

Illusion

Wird unserer Wahrnehmung ein Sinnesreiz geboten, nimmt der Geist dieses Stück entgegen und ergänzt das Fehlende. Dies ist die Voraussetzung für eine Illusion. Dabei geht es nicht um die reine Täuschung, sondern vielmehr um das Vergnügen der Sinne. Die hierzu entstandenen Objekte erzeugen eine surreale Szenerie, um die Imagination des Betrachters zu verstärken und so die Grenze zwischen Illusion und Realität verschwimmen zu lassen. Als Schauplatz meiner Illusion orientiere ich mich an der Analogie des Theaters. Dabei werden die Objekte in drei Kategorien aufgeteilt: Beleuchtung, Akteur und Zuschauer.

Illusion / Spotlight

Durch die wandernde Reflektion der Leuchte werden unterschiedliche Kompositionen an Formen und Oberflächen hervorgehoben. Der ausgeleuchtete Spiegel macht innerhalb einer Stunde eine ganze Umdrehung, wodurch unterschiedliche Bereiche des Raums beleuchtet werden. Die gewohnte Umgebung wird eingegrenzt, was Raum zur Imagination lässt und gleichzeitig eine bewusstere Wahrnehmung der Umgebung geschaffen wird.

Illusion / Dancing brooms

Die „Tanzende Besen“, beschreiben den Akteure auf der Bühne. Ihre geschwungenen Besenstiele erzeugen einen Sinnenreiz der mit den Bewegungen des Tanzes assoziiert werden kann. Die Benutzung der „Tanzenden Besen“ ist ein Rätsel, was es ein Umdenken und eine andere Interaktion erfordert. Besonders ist das sie aufrecht stehen bleiben. Die meditative Tätigkeit des Fegens wird durch den Akt der Balance im nichtangewandten Zustand fort geführt.

Illusion / Zuschauer

Bei „den Zuschauern“ wird die Rolle zwischen Subjekt und Objekt vertauscht, das Regal wird in die Position des Betrachters versetzt. Die Form des Regals soll den Projektionsmechanismus anregen und verbirgt viele Gesichter, die man erst auf den zweiten Blick erkennt . Die Einzelteile des Regals greifen so ineinander, das sie sich gegenseitig stabilisieren und kein weiteres Verbindungsteil notwendig ist.