PROJEKTE

Trotzdem da

„Trotzdem da“ ist ein grundsätzliches Infrage stellen der Optimierung des eigenen Lebens und der eigenen Person. Die ultimative Befreiung in so einem Leben ist eine irrationale und emotionale Entscheidung einen Gegenstand sein Eigen nennen zu wollen, aus dem simplen Grund, dass er einem gefällt und Freude bereitet. In „trotzdem da“ geht es um Objekte, die fast unbemerkt in den Alttag eingreifen und das ästhetisch Leben so bereichern. Die drei entstandenen Objekte „die Halbrunde“, „der Krachmacher" und „das Luftnah“ tun dies durch ihre Fähigkeit zu unvorhergesehenen Bewegungen und eine, durch ihre Gestaltung herbeigeführte, Schieflage. Sie erwecken den Eindruck ungemein im Ungleichgewicht zu sein und werden doch niemals tatsächlich von ihm überwältigt.

Schäumliches Grau

Ein Versuch, wie Wilhelm Wagenfeld entsprechend der spezifischen Eigenschaften eines Materials zu entwerfen. Eine modernere Abwandlung dieser Arbeitsweise ist das Verwenden eines bereits bekannten Materials, in einem neuen Sachzusammenhang: Die zwei Leuchten „rumdrum“ und „rüberdrüber“. Angeschaltet sind beide ganz durchleuchteter Schaum. Durch das Drücken auf die Leuchtkörper der beiden Leuchten wird dieser verformt und die Lichtquelle jeweils freigesetzt.

ProjektpartnerInnen: