PROJEKTE

Seventhings

Minimalismus. Eine Lebensart bei der man sich bewusst für wenig materielle Dinge entscheidet und vielleicht auch nur aus der Tasche lebt. Doch wie kann man dies ausleben ohne dabei das Gefühl des Nachhausekommens zu verlieren?
Der stumme Diener „seventhings“ umfasst unterschiedliche Funktionen und bietet dem/der Nutzer*in durch seine Ablageflächen und Aufhängemöglichkeiten Platz für die wichtigsten Dinge. Dieser steht durch seine minimalistische und lineare Formgebung zurückhaltend und funktional im Raum. Von allen Seiten bedienbar, lässt er sich mit unterschiedlichen Gegenständen ästhetisch bespielen.

In your face

Mein Bürstenprojekt beschäftigt sich mit der persönlichen skin-care Routine. Das Set ist eine Grundausstattung von den drei wichtigsten Bürsten. Es setzt sich zusammen aus einer Reinigungsbürste, um die Haut von den täglichen Umwelteinflüssen zu befreien, einer Peelingbürste, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und einer Massagebürste um die Gesichtsmuskeln zu entspannen. Die Grundform der Bürsten liegt natürlich in der Hand und wird somit vom Anwender nicht als fremdes Werkzeug empfunden. Die Bürsten sind an natürliche Handgriffe der täglichen Reinigung, des Peelings und der Massage angeglichen. Dadurch schmiegen sie sich dem Gesicht gut an.

How you like me now

Ein Produkt sollte sich in das Raumbild einfügen und unauffällig seinen Dienst leisten. Dies ist eine der vielen Richtlinien Wagenfelds. Warum diese Ansicht nicht umkehren und ein Produkt so umgestalten, dass es die Aufmerksamkeit auf sich zieht? Ich habe mich dabei für die Vase „Paris“ entschieden. Ihre Form wurde mit Aneinanderreihungen, Dopplungen und Mutationen so verändert, dass sie den bestmöglichen Effekt erzielt. Das Endprodukt hat von jeder Seite ein anderes Gesicht. Immer wieder ist die Ursprungsform der Vase zu erkennen und es findet eine Dopplung oder eine Aneinanderreihung statt. Die Vase zieht Aufmerksamkeit auf sich, indem sie den Betrachter irritiert. Es wirkt wie eine optische Täuschung.